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Radlereck -
weils besser ist
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Einmal über die Alpen am 3.Juli 2004 |
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Die einfachste Art in die Alpen zu gelangen, ist mit dem Zug, so sind wir dann auch samstagmorgens von Würzburg per Eisenbahn nach Oberstdorf gefahren. Um ca 14.00 Uhr standen wir Andi Heckmair und die Tour konnte beginnen |
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1. Etappe Von Oberstdorf ging es an der Fellhornbahn vorbei Richtung Schroffenpass (1687m), das erste Highlight unserer Tour, über diese Leiter muß man einfach mal drüber. Weiter ging es über Warth, Lech zur Freiburger Hütte, die war allerdings geschlossen so daß wir zur Ravensburger Hütte als Übernachtungsstation mussten (keine Empfehlung). |
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2. Etappe Von der Hütte aus gehts nach Dalaas und hoch auf den Kristbergsattel (1486m), dabei haben wir zwei Hessen überholt die wir die ganze Tour nicht mehr losgeworden sind. Von Schruns gehts über St. Gallenkirch nach Gargellen und über das Schlappiner Joch (2202m) in die Schweiz. Unsere zweite Übernachtung ist in Dörfli im Berggasthaus Gemsli (absolute Empfehlung) toller Service, gute Verpflegung und faire Preise. |
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3. Etappe Steil bergab geht es zu den Schweizer Nobelorten Klosters und Davos, aber ab jetzt gehts aufwärts durch ein herrliches Tal, dem Dürrboden zum 2606m hohen Scalettapaß. Trotz Tragepassagen von über zwei Stunden über Schneefelder hinweg, einfach grandios. Tolle Abfahrt durch das Val Sausauna nach S-chanf wo wir in einer Privatpension übernachten. Als wir abends durchs Ort laufen, treffen wir unsere Hessen wieder. |
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4. Etappe Die Königsetappe Jetzt gehts zum höchsten Pass der Tour, dem Chaschauna Pass, am Anfang recht flach, aber dann tragen, schieben, tragen bis wir auf dem Gipfel mit 2694m angekommen sind. Nach einer herrlichen Abfahrt durch das Rifugio Chaschauna kommen wir nach Livigno das von Touris nur so wimmelt. Nix wie weg, am Stausee vorbei, einen sehr steilen Trail zum Passo Alpisella (2285m) hoch. Jetzt sind wir im Refugio Val Fraele am Stausee Lago di San Ciacomo de Fraele. An der Staumauer steht ein Gasthaus wo wir auch übernachten. Einige Stunden später waren auch unsere Hessen da. |
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5. Etappe Heute geht es eine Schotter-Serpentienenstraße hinunter, vorbei an alten Wehrtürmen, in Richtung Val Vezzola und Arnouga, durch das Val Viola weiter zum Passo di Verva (2301m). Eine breite Abfahrt führt uns nach Grosio von wo wir, endlos lange 1000hm auf den Passo della Foppa (1861m) fahren. Von hier aus geht es nach Ponte di Legno, wo wir in einer uralten Albergo übernachten. |
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6. Etappe Auf der Straße geht es direkt hoch zum Passo Tonale (1864m), an dem bekannten Militärdenkmal vorbei und danach teils auf alten Militärstaßen oder auch Radwegen durch die Orte Ossana, Mezzana nach Dimaro. Nach einer kurzen Pause gehen wir den nächsten steilen Anstieg durch ein herrliches Tal über die Malga Mondifra nach Madonna di Campiglio. Da wir von einem Gewitter eingeholt wurden, bleiben wir hier und übernachten kurzentschlossen in einem Luxushotel direkt im Zentrum. Ein paar Flaschen Wein später treffen wir die Hessen wieder. |
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7. Etappe Von Madonna geht es bergab an der Brenda vorbei, durch tolle Täler nach Pinzolo und das Val Rendana nach Tione. Hinter Bolbeno führt die Straße auf den Passo Duron (999m) und weiter über Fiave und den Passo del Ballino (763m) am Lago di Tenno vorbei ( wie in der Südsee - Insel mit Palmen). Der letzte Anstieg führt über Tenno Richtung Riva. Von hier hat man den ersten Blick auf den Gardasee (ein unbeschreibliches Gefühl, alles per Bike und einem Rucksack geschafft zu haben). Jetzt gehts nur noch bergab nach Riva del Garda. Nach einem obligatorischen Cappuccino am Seeufer von Riva suchten wir unsere Pension auf, Empfehlung von den Hessen. Günther und Thomas - die Hessen trafen Stunden später auch ein, gemeinsam wurde dann in Riva ein Faß aufgemacht. (Pension Benjamino - absolut empfehlenswert Te: 0039 0464552086) |
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Abreise am nächsten Tag per Bus von Riva nach Rovereto, ab da mit dem Zug zurück über den Brenner nach Innsbruck und weiter nach Deutschland. |
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Thomas der lange Hesse |
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Günther der kurze Hesse |
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Tourdaten: ca 450 Km und 13 500 Hm. Teinehmer: Thomas Hartmann Hermann Rauch und zwei aufgelesene Hesse und 2006 gehts wieder an den Gardasee... |
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